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Mistelzweig

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Wenn die Nächte länger und die Tage kürzer werden, kehrt Ruhe in viele Haushalte. Weihnachten rückt näher, der erste Schnee fällt. Die perfekte Zeit um näher zusammen zu rücken. Zu diesem Anlass ist ein Kraut gewachsen: Die Mistel. Schon die Römer konnten den Mistelzweigen etwas mystisches abgewinnen und dieser Eindruck hat sich bis in die heutige Zeit gehalten.

Ein alter Brauch

Die Tradition besagt, dass man jeden mit dem man unter dem Mistelzweig steht küssen darf. Ein herrlich romantischer Gedanke und zudem eine schöne Weihnachtsdekoration. Ursprünglich kommt der Brauch des Küssens unter dem Mistelzweig aus England. Steht man mit jemanden unter dem Zweig und pflückt eine Beere, gibt es einen Kuss. Kann man zwei Beeren pflücken, gibt es zwei Küsse. Lediglich wenn keine Beere mehr am Zweig hängt, ist das Küssen verboten.

Um die Zweige als Weihnachtsdekoration schön in Szene zu setzen, hängt man diese über die Tür oder aber drapiert sie ansprechend in einer Vase, als hübsches Tischgesteck.

Vielseitiges Gewächs

Wenn die kahlen Bäume draußen in der weißen Winterlandschaft stehen, ist die immergrüne Pflanze ein Hingucker als Weihnachtsdekoration. Das ist der Grund warum sie sich seit Jahrhunderten durchsetzen kann. Viele Mythen und Legenden kreisen um die Mistel. Sogar in der Bibel wird spekuliert ob sie dem Baum der Erkenntnis entsprungen ist. In der Medizin gilt sie als Wundermittel gegen Schwindel und gegen Epilepsie. Auch außerhalb des Weihnachtsbrauchtums ist diese Pflanze also ein wahrer Alleskönner.

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