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Aktivlautsprecher – gute Klangqualität auf Partys

Aktivlautsprecher

Der Verwendungsbereich von Aktivlautsprechern ist sehr vielseitig. Am häufigsten werden sie wohl am heimischen PC genutzt. Den Hauptvorteil bilden hier die einfache Handhabung sowie der geringe Preis. Aber auch für kleinere mobile Beschallungsanlagen, die auf Geburtstagen, Hochzeiten, Vorlesungen, für Bands oder andere musikalische Zwecke genutzt werden, eignen sich Aktivlautsprecher hervorragend. Hierbei sind die größten Vorteile, dass keine weiteren Geräte aufgebaut oder eingestellt werden müssen und die Beschädigungsgefahr durch Überlastung verringert wird.

Der erste aktive Lautsprecher kam im Jahr 1964 von JBL auf den Markt und nannte sich Lautsprecherverstärker SE401 Stereo Energizer. Schon seit dieser Zeit zählen Aktivlautsprecher zu den exklusivsten Surround-Systemen auf dem Hifi-Markt. Nun stellt sich natürlich die Frage – was ist eigentlich ein Aktivlautsprecher und worin liegt der Unterschied zu einem passiven Lautsprechersystem? Unter einem Aktivlautsprecher versteht man ein Gerät, welches sich aus Lautsprecher und Verstärker zusammensetzt und sich in einem einzigen Gehäuse verbirgt. Bei einem Passivlautsprecher ist eben genau dies nicht der Fall.

Da Aktivlautsprecher den Endverstärker schon eingebaut haben, können diese die Kleinsignale der Klangquellen zum Beispiel über Cinch-Buchsen direkt aufnehmen. Dies hat den Vorteil, dass das Signal relativ einfach über die Elektronik an die Lautsprecherchassis angepasst werden kann und somit die Klangqualität verbessert wird. Chassis werden die mechanisch tragenden Komponenten eines mechanisch nicht eigenstabilen Systems bezeichnet. Die treffendste Übersetzung ins Deutsche ist Gestell, Gehäuse, Skelett, selten auch Montage- oder Grundplatte. Sehr gerne werden Aktivlautsprecher auch für Studioaufnahmen oder Live-Auftritte verwendet, da zusätzliche Verstärker nicht vonnöten sind.

Einige große Lautsprecherhersteller setzen mittlerweile auf Aktivlautsprecher, da aus ihnen ein noch besserer Klang aus Chassis und Boxen herauszuholen ist. Was nicht jedem klar ist, ist, dass passive Lautsprecher die Endstufe eines Verstärkers bzw. eine Endstufe durch Einsatz der passiven Frequenzweiche nicht linear belasten. Dies bedeutet, dass durch den Einsatz großer Kondensatoren und Spulen der Abschlusswiderstand sehr komplex ist, was dadurch den Frequenzgang der Endstufe negativ beeinflussen kann. Somit kann auch hier der Aktivlautsprecher punkten, da jedem Lautsprecherchassis eine eigene Endstufe zugeordnet ist.

Die Wahl der Käufer fällt immer mehr auf Aktivlautsprecher, da an die Qualität von Klangquellen (CDs, DVDs, BluRay-Discs) erheblich höhere Anforderungen gestellt werden, wie es noch zu Zeiten von Schallplatte, Videokassette oder Audiokassette der Fall war. Und wer möchte schon in seinem Heimkino mit einem erlesenen 5.1 Surround-System auf eine ebensolche Klangqualität verzichten?

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