Trauergedichte – eine schöne Art um sich zu verabschieden

verfasst am 28.10.2011

Trauergedichte
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Besonders der Tod von jungen Menschen wirft oft Fragen auf. Die Angehörigen können nicht fassen, was passiert ist und fühlen sich oft völlig allein gelassen. Aber auch für alle anderen Nahestehenden ist der Tod eines geliebten Menschen ein schwerer Schlag. Wer zur Beisetzung etwas beitragen möchte, der sollte sich mit der Familie in Verbindung setzten.

Gedichte zum Abschied – ein Trost

Oft erlebt man bei Beisetzungen, dass es nicht nur der Geistliche ist, der etwas vorträgt, sondern auch Vereinsvorstände oder Kollegen. Wer dem Verstorbenen besonders nahe stand und sich dazu in der Lage fühlt, dem wird die Möglichkeit gegeben, sich in Würde zu verabschieden. Es muss nicht immer ein Vortrag in Prosa sein, es ist auch okay, wenn man traurige Gedichte vorträgt. Ob diese nun selbst geschrieben oder einfach nur passend gefunden wurden, spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist aber, dass die Gedichte zum Abschied die positiven Züge des Verstorbenen hervorheben und somit zeigen, was für einen tollen Menschen man verloren hat. Auf lustige Passagen muss man verzichten, die gehören einfach nicht in Trauergedichte. Ein schöner Spruch, der sich an die Familie richtet is, zum Beispiel: „Einige Menschen haben die Gabe Engeln zu begegnen! Andere Menschen haben die Kraft, diese Engel wieder gehen zu lassen! Ihr seid ganz besondere Menschen: Ihr hattet die Gabe und die Kraft und Euer Engel bleibt für immer in Euren Herzen!“ Dieser, wenn auch sehr kurze Spruch gibt den Angehörigen Kraft und sagt aus, wie toll der Verstorbenen war. Denn ein Engel ist immer etwas Tolles. Aus solch einem Spruch können Verwandte Trost ziehen. Allzu Traurige Gedichte sollte auch nicht unbedingt vorgetragen werden, da sie unter Umständen nur noch mehr in ein tiefes Loch ziehen, als die Hinterbliebenen ohnehin schon sind. Für viele Menschen ist es schwierig, die richtigen Worte zum Abschied zu finden, aber vielleicht ist es genau das, was man auch zum Ausdruck bringen sollte bei der Beisetzung. Dass der Verstorbene ein so toller Mensch war, dass es schwerfällt, an ein Leben ohne ihn zu denken, ohne sein Lachen, ohne seine strahlenden Augen, ohne seine weisen Worte in schweren Situationen und ohne seine wärmende Nähe, wenn kalte Stürme über einen ziehen.

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