Party Finanzierung

Jeder, der eine Party organisieren möchte, muss sich vorab mit der Problematik der Finanzierung auseinandersetzen. Eine Party muss dabei aber nicht teuer sein. Mit ein paar Tricks kann jeder eine tolle und unvergessliche Feier auf die Beine stellen.

Eine kleine Party ist in der Regel schnell organisiert. Handelt es sich beispielsweise um eine Geburtstagsfeier, einen Silvesterabend oder eine spontane Party ohne Hintergrund, kann jeder Gast einen Teil dazu beitragen, indem er entweder einen Geldbetrag beisteuert oder vereinbarte Speisen und Getränke zur Party mitbringt.

Bei einer großen Party kann die Organisation schon umfangreicher sein. Hier werden oftmals große Mengen an Getränken benötigt, zusätzliche Speisen bereitgestellt sowie Tanz und Musik angeboten. All diese Dinge kosten Geld und dieses gilt es aufzutreiben. Bei einem Junggesellenabschied zum Beispiel wird neben alkoholfreien Getränken auch eine ganze Reihe von Spirituosen angeboten. Da aber der Junggeselle der Eingeladene ist, müssen sich die Freunde Gedanken über die Party Finanzierung machen. Die beste Lösung ist eine Aufteilung der Kosten unter allen Organisatoren. Um diese Kosten später wieder rein zubekommen, kann man sich aber auch für den Junggesellen ein paar Gemeinheiten und Aufgaben ausdenken. So beteiligt man ihn indirekt an der Finanzierung seiner eigenen Party. Hier ist die Kreativität jedes Einzelnen gefragt. Wenn die Feier sehr groß ausfällt, kann man zudem von jedem Gast ein kleines Eintrittsgeld verlangen. Dieses kommt in die gemeinsame Kasse, in die schon die Organisatoren eingezahlt haben. Hieraus werden anschließend alle angefallenen Kosten getilgt.

Ein zweites interessantes Beispiel ist eine Abiturienten-Abschlussfeier. Die Schule ist geschafft und nun soll eine große Party steigen. Nur wer bezahlt sie, die Schüler, die noch kein eigenes Geld verdienen, die Eltern oder gar die Lehrer? Viele Schulen handhaben es mit der Finanzierung so, dass sie Abschlussklassen bereits ein bis zwei Jahre zuvor in eine klasseneigene Kasse einzahlen lassen. Hierfür wird jeweils ein verantwortlicher Schüler ausgewählt, der die Kasseneinnahmen verwaltet. In diese Kasse können dann auch Einnahmen aus Feiern und sonstigen Veranstaltungen fließen, die eine Schulklasse für eine andere organisiert hat. Mit diesem Prinzip kommen in ein, zwei Jahren bis zu 3 000 Euro oder mehr zusammen. Die verschiedenen Jahrgänge können sich übrigens untereinander aushelfen, indem sie das jeweils angesparte Geld der obersten Stufe wie einen Kredit zur Verfügung stellen und anschließend wieder zurückerstattet bekommen.

Wie man sieht, ist vieles möglich und alles denkbar. Mit ein wenig Geschick, Witz und Einfallsreichtum kann man, auch ohne ein großes Vermögen ausgeben zu müssen, eine tolle Party veranstalten.


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